Hallo, mein Name ist Sabine Amet. Ich bin Diplom-Sozialpädagogin, psychologische Beraterin, Meditationslehrerin und dreifache Mama – und kein „Job“ ist so anstrengend wie der einer Mutter. Denn als Mutter hat man nicht nur einen Job, sondern gleich mehrere: Wir sind Event-Managerin, Familienunternehmerin, Urlaubs-Planerin, Innenarchitektin, Starköchin, Lösungsexpertin, Garten-Designerin, erste Anlaufstelle bei Notfällen, Haarstylistin, Haushalts-Managerin, Expertin in den Fächern Deutsch, Mathe, Englisch, Bio, Chemie, Geschichte, Erdkunde – sogar in Physik – bei mir kommt neuerdings noch Französisch hinzu. Wir kennen die „Games“ unserer Kinder und lernen nebenbei ihre Sprache, um sie zu verstehen.
Weiterlesen: Mama-Sein darf sich leicht anfühlen – auch in wütenden, stressigen MomentenDer Alltag von Müttern ist vollgepackt mit nicht enden wollenden To-do-Listen. Mamas denken an alles, kümmern sich um alles und stellen sich dabei selbst meist hinten an.
Wie man uns als Mutter sieht
Wenn wir rund um die Uhr funktionieren, alles regeln und uns dabei möglichst selten beschweren, stehts liebevoll sind und den ganzen Tag vor Energie nur so strotzen – dann sind wir – tja was eigentlich? – trotzdem unsichtbar, selbstverständlich vielleicht sogar. Aber, wenn wir uns einmal aufregen, schreien, wütend sind, uns laut beschweren, ausflippen – dann fallen wir auf. Dann sollen wir durchatmen, uns zusammenreißen, Geduld üben, mal zum Therapeuten gehen. Und wir fühlen uns sehr schnell wie eine Versagerin.
Wut-Momente
Und vielleicht kennst du sie – diese Momente, in denen du unsanfter und lauter reagierst, als du es eigentlich möchtest. Du liebst dein Kind über alles und trotzdem gibt es da diesen unkontrollierten Moment, in dem es einfach herausplatz. Und danach fühlen wir uns schlecht, schämen uns. Und dann ist da auch noch unser Kind, das uns mit seinen Kulleraugen anschaut, nachdem wir es angeschrien haben – und in dem Moment wissen wir: Wir sind eine Bad Mom.
Du bist keine Bad Mom
Stopp! Bevor du denkst, du seist als Mutter falsch – nein, das bist du nicht! Du liebst dein Kind immer und du tust alles – alles! Aber irgendwann ist es einfach zu viel. In der Psychologie sagen wir: Das Nervensystem ist überreizt, weil du im ständigen Stressmodus bist.
Stell dir vor, du hättest in deiner Körpermitte ein Fass. Wenn du morgens aufstehst, ist dieses Fass meist schon leicht gefüllt – durch eine unruhige Nacht, zu wenig Schlaf, Gedanken, die dich noch beschäftigen – und der Morgen, der startet sofort – sofort will jemand was von dir – egal, ob du schon richtig wach bist oder nicht. Und dein Fass, das fängt an sich zu füllen mit jedem weiteren To-do, mit jedem weiteren: Ich muss. Und zum Entspannen bleibt zwischendurch keine Zeit – nicht mal fürs Essen. Und irgendwann läuft dieses Fass bis zum Rand voll – dein Körper – dein Nervensystem – sendet Alarmstufe rot. Ab diesem Signal übernimmt dein Alarmzentrum die Kontrolle und schaltet Gedanken aus. Und nun passiert es: Du flippst aus. In diesem Moment triffst du keine bewusste Entscheidung: Ich flipp jetzt mal aus. Wenn hier noch eine bewusste Entscheidung möglich wäre, würdest du dich sicherlich anders entscheiden. Nein, dein Alarmzentrum entscheidet für dich. Und dieses spricht eine andere Sprache, nicht die der Vernunft, sondern die des Überlebens. Es nimmt wahr: zu hoher Herzschlag, zu viel Cortisol, zu viel Muskelspannung – und genau darauf reagiert es. Es sieht die Signale, die du nicht siehst und entscheidet für dich, damit du überlebst.
Du bist im Dauerstress-Modus
Du bist also keine schlechte Mom, du bist eine im Dauerstressmodus. Und dein Nervensystem beobachtet diesen Modus ganz genau – und wenn es zu viel wird – übernimmt es die Kontrolle. Deshalb fühlt sich so ein Ausflippen auch so unkontrolliert an. Durch das Ausflippen verschafft sich das Nervensystem Abkühlung. Danach kommt die Vernunft zurück und du denkst sofort: „Oh Gott, was bin ich denn bitte für eine schlechte Mutter.“ – Unser Gehirn bewertet eben. Du schämst dich, du fühlst dich schuldig, zweifelst an dir und vielleicht hast du auch Angst, dein Kind wird dich später mal hassen und dich nur noch an deinem Geburtstag anrufen.
Es gibt einen einfachen Weg
Ich kenne all das! Ich kenne den viel zu überladenen Alltag, die Wut-Momente. Ich kenne das Gefühl von Scham danach. Ich kenne das Gefühl von Selbstzweifel. Und ich kenne das Gefühl, mit niemanden darüber sprechen zu können, weil die Angst vor Verurteilung so groß ist. Mamasein fühlt sich oft schwer an – dabei sollte es sich leicht anfühlen.
Und genau deshalb habe ich einen Kurs kreiert für Mamas – Kurze Übungen, die dein Nervensystem versteht. Denn dieses spricht eine andere Sprache. Deshalb wirken auch Worte wie „Bleib doch mal ruhig“ nicht.
In meinem interaktiven PDF-Kurs „Nie wieder schreien“ lernst du genau diese Übungen kennen. Im ersten Schritt lernst du dein Nervensystem und deine persönlichen Frühwarnsignale kennen. Danach wendest du gezielt Übungen an, die dir sofort helfen – in Akut-Momenten. Du erfährst, wie du bereits morgens den Grundpegel deines Fasses senken kannst und wie du Verbindung zu deinem Kind herstellst, wenn der Ausbruch passiert ist. Deine Scham kann abfließen. Nach 7 Tagen, 20 Minuten am Tag, bist du nicht mehr hilflos in solchen Momenten – sondern hast Werkzeuge, mit denen du dich in solchen Momenten selbst regulieren kannst.
Mache den Selbsttest
Doch bevor ich dir meinen Kurs „Nie wieder schreien“ vorstelle, lade ich dich zu einem kostenlosen, 2-minütigen Selbsttest ein. Hier erfährst du, welcher Nervensystem-Typ du überhaupt bist. Und bereits in diesem Test erhältst du kostenlos eine 60-Sekunden-Live-Übung zum Sofort-Mitmachen – genau für dein Nervensystem-Typ. Und vielleicht wird sich diese Übung für dich erstmal komisch – anders – anfühlen und dein Kopf wird dir zuflüstern: Ich weiß ja nicht. Wenn das der Fall ist, lade ich dich dazu ein die Mini-Übung, die du im Test erhältst, ganz gezielt in stressigen Momenten auszuprobieren. Denn, wenn du diesen Test machst, bist du vermutlich in einem ruhigen Zustand und dein Kopf bewertet. Aber in starken Stressmomenten, denkt dein Kopf nicht mehr – und hier wirkt diese Übung dann besonders gut. Probiere es aus!
Hier ist der Link zum kostenlosen Selbsttest – kostenloser Selbsttest. Mein Selbsttest ist ein erster, sehr guter Schritt. Denn das Mamasein darf sich schön und leicht anfühlen!